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Wildbiologie: Federwild 5

Heute wurden die Wasservögel betrachtet, Enten unterscheidet man in Schwimm- und Tauchenten. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale sind:

  • Schwimmenten
  • Tauchenten
– Senkrechter Aufstieg aus dem Wasser – Ruderansatz etwa in Körpermitte – Schwimmend liegt der Körper nur teilweise im Wasser, Stoß deutlich darüber – Hinterzehe ohne Schwimmlappen – Mittelzehe länger als Außenzehe – bei Nahrungssuche am Gewässerboden (Gründeln) tauchen nur Kopf, Hals und Brust ein
– Aufstieg aus dem Wasser nach Anlauf – Ruderansatz etwa vor dem letzten Körperdrittel – Schwimmend liegt der ganze Körper flach auf dem Wasser, Stoß zum Teil unter Wasser – Hinterzehe mit Schwimmlappen – alle 3 Vorderzehen etwa gleich lang – bei Nahrungssuche meist vollständiges Abtauchen

Schwimmenten: Stockente, Krickente, Knäckente, Löffelente, Spießente, Schnatterente, Pfeifente

Tauchenten: Tafelente, Reiherente, Kolbenente, Schellente, Bergente, Eiderente, Eisente, Samtente, Trauerente

Die Geschlechter lassen sich am Brutkleid (Prachtkleid) der Erpel unterscheiden (Oktober bis Mai). Das Schlichtkleid (Ruhekleid) der Erpel ähnelt dem der Ente. Die Paarbindung findet bereits im Herbst statt (Verlobungszeit) und hält ein Jahr. Die Erpel beteiligen sich aber nicht an der Brut. Die Jungen sind sofort schwimmfähig und nach 6 bis 8 Wochen flugfähig.

Bei de Gänsen unterscheiden wir Feldgänse wie Graugans, Saatgans, Blässgans, Kurzschnabelgans, Zwerggans und Meergänse bzw. bunte Gänse wie Kanadagans, Ringelgans, Weißwangengans bzw. Nonnengans und Halbgänse wie die Nilgans.

Gänse leben paarweise in der Regel in lebenslangen Ehen. Einziger heimischer Brutvogel ist die Graugans und die eingebürgerte Kanadagans.

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