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Jagdwesen – Brauchtum

Unser Unterricht ist ja nun offiziell vorbei und der neue Jagdkurs hat angefangen. Doch bis zur Prüfung haben wir die Möglichkeit im neuen Kurs dabei zu sein – eine gute Wiederholung für uns.

In der ersten Stunde des neuen Kurses stand das Thema Jagdwesen und Brauchtum auf dem Lehrplan. 11 neue Jungjäger waren anwesend und 5 Teilnehmer vom letzten Kurs. Klassisch für die erste Stunde wurde die Geschichte der Jagd erklärt… Aber auch welche Rolle der Aberglaube spielt, zum Beispiel nie einen weißen Hirsch erlegen – dies ist ein absolutes Tabuthema. Der Aberglaube sagt dem Schützen seinen Tod innerhalb eines Jahres nach Erlegung voraus. Prominentes Beispiel: Erzherzog Franz Ferdinand, der im Jahre 1913, ein Jahr vor seiner Ermordung einen weißen Hirsch erlegt haben soll. Oder nie eine gerade Anzahl von Patronen zur Jagd mitnehmen, dies sorgt sicher dafür, keinen Erfolg zu haben…

Besprochen wurden die Bruchzeichen, hierfür verwendet man Äste von folgenden Bäumen:

  • Fichte
  • Kiefer oder Latsche
  • Tanne
  • Eiche
  • Erle
  • Eibe

Erklärt wurden die heute noch gängigsten Brüche:

  • Anschussbruch
  • Inbesitznahmebruch
  • letzter Bissen
  • Erlegebruch

Ebenso wurde erklärt in welcher Reihenfolge die Strecke gelegt wird, erlegtes Wild liegt auf seiner rechten Seite, Hochwild vor Niederwild und das stärkste Tier zuerst. Die Jäger stehen so, dass sie dem Wild in die Lichter schauen können, Treiber und Bläser stehen ihnen gegenüber.

 

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