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Yukon Nachtsichtgerät Digital Ranger NV Pro 5×42

Jetzt beginnt ja wieder die dunkle Zeit und die langen Ansitznächte auf Sauen. Da in der Presse immer mehr von Nachtsichgeräten veröffentlicht wird habe ich mir mal ein Testgerät organisiert und geprüft ob sich die Anschaffung für einen Jäger lohnt oder ob man auch ganz gut ohne auskommen kann.

Marktführer in diesem Segment ist die Firma Yukon Advanced Optics, diese bieten eine ganze Reihe von Geräten an. Zum Test habe ich mir den neuen Digitalen Ranger NV Pro 5×42 ausgesucht. Preislich liegt das Gerät bei 850,00 €, also vergleichbar mit einem günstigem Ansitzglas.

Auch wenn das Gerät von vorne so aussieht als hätte es zwei Objektive handelt es sich um ein monokulares Nachtsichgerät. Neben dem Objektiv ist ein Infrarotstrahler verbaut, der für die (unsichtbare) Helligkeit sorgt. Das bedeutet natürlich, dass man nur mit einem Auge schauen kann.
Der Ranger liegt gut in der Hand, die vier Schalter (Ein/Aus, IR- Beleuchtung, + und -) sind logisch angeordnet und können ohne Probleme im Dunklen bedient werden. Sechs AA Batterien sorgen für den Strom, zusätzlich sind auch ein Netzteil und ein Anschlusskabel für den Zigarettenanzünder mit im Lieferumfang enthalten, genauso wie Trageriemen und eine Tasche. Auch verfügt das Gerät über einen Videoport für eine Übertragung des Videosignals, dort können Bildschirme oder Aufnahmegeräte angeschlossen werden.
Wie man an der Produktbezeichnung erkennen kann, verfügt es über eine 5-fache Vergrößerung, die Reichweite wird mit 600m angegeben.

Hier die Details:
Modellbezeichnung: Digital NV Ranger Pro 5×42
Vergrößerungsbereich: 5x
Durchmesser Frontlinse (freie Öffnung): 42 mm
Auflösung: 40 Linien / mm
Sehfeld auf 1000m Entfernung: 87 m
Stromversorgung: DC 6-12 V
Batterien: 6x AA
Batterie-Lebensdauer (ca.): 10 h ohne / 3 h mit IR-Beleuchtung
Videoformate: CCIR
Stativanschlussgewinde: 1/4″
Abmessungen: 170 x 116 x 76 mm (L x B x H)
Nettogewicht: 650 Gramm

In der Praxis:
Um ein relativ scharfes Bild zu bekommen, müssen vier unterschiedliche Einstellungen vorgenommen werden. Der Dioptrienabgleich am Okular und die Schärferegulierung am Objektiv (genauso wie an einem Fernglas) sowie die Helligkeit des Displays und die Stärke der Zusatzbeleuchtung. Dies ist recht fummelig, wenn aber alle Einstellungen passen, dann hat man ein gutes, aber doch pixeliges Schwarzweiß-Bild im Display (welches an die Anfänge der Videokamera erinnern).

Hat man ein wenig die Umgebung abgegleuchtet und legt das Gerät zu Seite, so ist das Auge einige Minuten geblendet und man sieht gar nichts mehr. Erst wenn sich das Auge wieder an das Umgebungslicht gewöhnt hat, was bei mir ca. 5 Minuten dauerte, konnte wieder „normal“ gesehen werden.

Zur Beobachtung in der Dunkelheit eignet sich der Ranger PRO gut, es ist eine nette Spielerei. Zum Ansprechen in der Dämmerung und bei Büchsenlicht bleiben weiterhin Ansitzglas (hier) und das Zielfernrohr mein Favorit. Mit dem Nachtsichtgerät kann man zwar weiter beobachten, aber für den Schuss, wenn die Helligkeit nicht mehr ausreicht und es zu dunkel ist, dann bleibt der Finger gerade.
Gegebenenfalls kann man mit dem Nachtsichtgerät weiter entferntes Wild ansprechen, es anpirschen und dann mit Glas und Zielfernrohr weiter arbeiten, das muss ich aber erst noch ausprobieren.

Hier geht es zum Anbieter.

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