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Jagdausflug nach Göritz – Tag 3 (Teil2) – oder meine erste Sau

Jagdausflug nach Göritz – Tag 3 (Teil2) – oder meine erste Sau

Sau tot!

Endlich, lange genug hat es ja gedauert, aber nun ist es geschafft, ich habe meine erste Sau erlegt!

Am Tag der deutschen Einheit war es soweit, beim Abendansitz in Göritz auf Sitz Nummer 5,
Sitz Nummer 5
den Blick nach vorne auf zwei alte, große Eichen gerichtet, wartete ich eigentlich auf Damwild. Gegen 18 Uhr zog dann eine Ricke mit ihren zwei Kitzen rechts aus dem Wald, alle drei ästen mal hier mal dort, so wie man das von Rehwild kennt, das ganze dauerte eine gute halbe Stunde bevor die drei wieder dort verschwanden, wo sie hergekommen waren. Als ich das Gelände wieder abglaste entdeckte ich, hinter einer umgefallenen Birke, zwei Sauen.
Birke
Die Rücken der beiden tauchten abwechselnd hinter der Birke auf und verschwanden dann immer wieder hinter dem Stamm. Genug Zeit um das Glas gegen die Waffe zu tauschen, den Rotpunkt zu aktivieren und das Geschehen weiter durch das Glas der entsicherten Büchse zu beobachten. Nach einigen Minuten zogen dann die Sauen Richtung Eichen,
Eichen
bei den heruntergefallenen Eicheln verlangsamten sie das Tempo und ich ließ die Kugel auf die erste Sau fliegen…
Eicheln
Mit dem Schuss gaben beide Sauen noch mal richtig Vollgas, meine weg von mir in Richtung Wald (die zweite nach rechts), konnte diese aber weiterhin verfolgen, an der Waldkante überschlug sie sich und schlegelte noch ein paar mal, doch der Schatten hat sie dann verschluckt gehabt. Auch mit dem Glas konnte ich nicht sicher erkennen ob sie lag – also den an Anschuss und den letzten Standort der Sau merken und ruhig bleiben, bzw. ruhiger werden.

Die üblichen WhatsApp Fragen, wenn ein Schuss in der Nähe fällt, der Jagdkollegen trudelten um 18:52 Uhr ein – ein Minute säter gab ich bekannt, dass ich eine Sau beschossen habe – und mein Jagdherr machte sich sofort auf den Weg zu mir.

Kurz drauf gingen wir gemeinsam in Richtung Sau, dort wo ich sie vermutete – und dort lag sie auch mit einem sauberen Kammerschuss!
Sau mit Blick auf den Sitz
Sau liegt
Die Freude war groß – das Waidmannsheil meines Jagdherren kam von vollem Herzen.

Zusammen haben wir die Sau dann auf den Weg gezogen, die gesammelte Mannschaft kam zusammen, mit Unterstützung habe ich die Überläufer-Bache aufgebrochen und sie für den Transport Richtung Wildkammer fertig gemacht.

50kg brachte die Sau auf die Waage
50 Kilo
In der Jagdhütte angekommen wurde kräftig gefeiert – das lest ihr im nächsten Blog…

Laut Google-Maps sah das ungefähr so aus:
Google ViewUngefähr 65m vom Sitz bis zum Anschuss – und gute 40m Flucht mit einem Kammerschuss!

Auch ganz witzig – hier mein Puls vom Tag, schön wie dieser nach oben ging, als ich die Sauen entdeckte:
Puls

Ein Kommentar

  1. Hallo Claus,

    nochmals ein großes Waidmannsheil.
    Schöne Berichte

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