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Wildbiologie: Federwild 1

Neues Thema, neuer Lehrer! Unterricht beim Chef persönlich.

Nach einer großen Wiederholungsrunde, bei der alle spezielle Fragen beantworten mussten, wurde mit dem neuen Thema gestartet. Dabei wurden auch die Grundbegriffe der Biologie (Lehre des Lebens) behandelt. Im Jagdrecht unterscheidet man zwischen Haarwild und Federwild. Das Federwild gehört traditionell zum Niederwild – mit 3 Ausnahmen, Auerwild, Steinadler und Seeadler, diese gehören zur „Hohen Jagd“ = Hochwild.

Vögel sind – wie Säugetiere – Wirbeltiere und Gewebetiere. Grundsätzlich unterscheidet man Wasservögel, Bodenvögel und Baumvögel – Körnerfresser, Pflanzenfresser, Fleischfresser und Allesfresser. Die Schnabelform wird unterschieden – daran erkennt man z.B. Fleisch- und Körnerfresser bzw. Wurmzieher. Bei Vögeln erfolgt die Nahrungsaufnahme über Kropf, Drüsenmagen und Muskelmagen bis zur Ausscheidung über den Darm. Vögel haben keine Harnblase, dieser wird in gebundener Form mit der Losung über die Kloake ausgeschieden. Neben der Kot-Losung gibt es bei einigen Arten (Hühner- und Entenvögel) auch noch die Blinddarmlosung und bei einigen Arten (Greifvögel und Eulen) das Gewölle. Das Gewölle wird ausgewürgt und beinhaltet unverdauliche Nahrungsreste wie Knochen, Haare, Federn, Insektenpanzer.

Der Aufbau der Federn (Kiel und Fahne), sowie Schwingfedern, Steuerfedern (Stoß- und Schwanzfedern) und Deckfedern und Dunen wurde erklärt. Unterschiedliche Schwanzformen, Mauserzeiten und Gefiederpflege wurden betrachtet, Luftbilder und Flugverhalten (Gleitflug, Segelflug, Schlagflug, Rüttelflug) wurden angeschaut.

Paarungsverhalten und Balz, sowie Paarbindungen (Eheformen) von Vögeln wurden ebenfalls erklärt.

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