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Exkursion zum Ismaninger Speichersee

Um Federwild besser bestimmen zu können haben wir einen Ausflug zum Ismaninger Speichersee unternommen. Um 6:00 Uhr war Treffpunkt in Ismaning, dann ging es mit Manfred Siering, dem Vorstand der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern e.V., zum See.

Der 1929 angelegte Speichersee liegt nordöstlich von München auf dem Gebiet der Gemeinden Ismaning, Aschheim, Kirchheim, Pliening und Finsing. Im Jahr 1962 wurde das Gebiet zum Europareservat erklärt. Das Areal hat eine sehr hohe Bedeutung als Brut-, Nahrungs-, Mauser-, Überwinterungs- und Durchzugsgebiet und wurde 1976 per Ramsar-Abkommen zum Feuchtgebiet internationaler Bedeutung zertifiziert. Was das Mausergebiet für Wasservögel betrifft, gehört der Speichersee zu den drei bedeutendsten Gebieten in Europa. Innerhalb der Natura 2000, dessen Zweck der länderübergreifende Schutz gefährdeter wildlebender heimischer Pflanzen- und Tierarten und ihrer natürlichen Lebensräume ist, erhielt der Speichersee und das Teichgut einen Platz auf der Liste der SPA (Special Protection Area) und der IBA (Important Bird Area) Schutzgebiete. Das Südufer des Westbeckens ist Naturschutzgebiet, deshalb ist das Betreten ganzjährig verboten.

Auf dem Damm zwischen See und den 80 Fischteichen wurden dann mit dem Fernglas, dem Spektiv und dem Fotoapparat mit Teleobjektiv die unterschiedlichsten Arten beobachtet. Über 6 Stunden hat uns Manfred Siering begleitet, sein Fachwissen auf diesem Gebiet ist unglaublich, auf unterhaltsamer Art und Weise hat er uns die einzelnen Vögel erklärt. Über 50 verschiedene Arten konnten an diesem Vormittag bestimmt werden – zum Beispiel: Kormoran, Stock-, Kolben-, Schnatter-, Mandarinente, Lach- und Mittelmeermöwe, Baumfalke, schwarzer Milan, Mauersegler, Rauchschwalbe…

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