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Wildbiologie: Haarwild 2

das Thema Rotwild wurde heute weiter behandelt…

Um das Alter vom Rotwild einschätzen zu können ist der Körperbau sehr wichtig. Von schlank und hochläufig wechselt der Hirsch zum massigen und kräftigem Körperbau. Die Mähne wird immer deutlicher und der Schwerpunkt des Körpers verlagert sich nach vorne. Je älter, umso früher verliert er das Geweih.

Man unterscheidet drei unterschiedliche Rudel:

  • Kahlwildrudel (Mutterfamilie = Alttiere, Schmaltiere, Kälber, und manchmal auch Schmalspießer)
  • Feisthirschrudel (Hirschrudel im Sommer, diese lösen sich zur Brunft auf)
  • Brunftrudel (Kahlwildrudel mit einem Platzhirsch in der Brunft)

Die Brunftzeit ist von Mitte September bis Mitte Oktober (merke Oktoberfest-Zeit)
Tragezeit ca. 8 Monate, Setzzeit im Mai bis Juni; meist nur 1 Kalb. Das Junge wird abgelegt, d.h. es kann der Mutter nicht folgen und wird gut versteckt abgelegt.

Auch wurden die Trittsiegel und Fährten angeschaut – echt interessant, was man aus den „Hirchgerechten Zeichen“ alles herauslesen kann. Selbst Geschlecht und ungefähres Alter kann man erkennen.

Ebenso wurde kurz das Sikawild besprochen, da dies aber in Bayern nicht beheimatet ist, ist dies zu vernachlässigen. Es ist viel kleiner als das Rotwild und ähnelt vom Körperbau dem Damwild.

Das Damwild war dann auch das weitere Thema. Neben der Größe unterscheidet es sich hauptsächlich optisch (Haarkleid und Geweih) vom Rotwild. Richtige Schaufeln als Geweih sind erwünscht.

 

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